Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Unternehmen hat sich im September überraschend verschlechtert, trotz vorheriger Anstiege. Die führenden Forschungsinstitute erwarten nur ein Mini-Wachstum in diesem Jahr. Analysten hatten eine bessere Stimmung erwartet, jedoch fiel der ifo-Geschäftsklima-Index auf den niedrigsten Stand seit Februar. Experten kritisieren das fehlende wirtschaftliche Impulsprogramm und mahnen zu strukturellen Reformen.
Der ifo-Geschäftsklima-Index sank im September um 1,2 Punkte auf 87,7 Punkte. Analysten hatten einen Anstieg erwartet, aber die Unternehmen schätzten ihre Lage pessimistischer ein. Die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpfte im zweiten Quartal um 0,3 Prozent. Die führenden Forschungsinstitute erwarten nur ein Mini-Wachstum von 0,2 Prozent in diesem Jahr. Für 2026 wird ein BIP-Anstieg von 1,3 Prozent vorhergesagt. Experten plädieren für massive Strukturreformen, um die Wirtschaft langfristig fit zu machen.
Die aktuellen Entwicklungen deuten auf eine herausfordernde wirtschaftliche Lage in Deutschland hin. Es wird betont, dass strukturelle Reformen notwendig sind, um die Wirtschaft langfristig zu stärken und die negativen Auswirkungen von Handelskonflikten und geopolitischer Unsicherheit abzufedern. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum sind verhalten und es wird kritisiert, dass ein fehlendes Impulsprogramm die Erholung behindern könnte.

