In Deutschland sind bislang 321 Menschen ertrunken, was im Vergleich zum Vorjahr weniger ist. Es gibt Unterschiede in den Opferzahlen je nach Gewässer, Altersgruppe und Geschlecht. Die DLRG meldet einen Rückgang der Badetoten insgesamt.
Bislang 321 Ertrunkene in diesem Jahr in Deutschland. Dabei gab es mehr Opfer in Flüssen und Seen im Vergleich zu Meer und Schwimmbädern. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der Badetoten in Bayern, Hamburg, Hessen und Thüringen, während ein Rückgang in Nordrhein-Westfalen verzeichnet wurde. Vorwiegend sind männliche Badetote zu beklagen, wobei vor allem junge Männer betroffen sind. Auch die Zahl der Kinderunfälle durch Unachtsamkeit zeigt einen bedenklichen Anstieg. Die DLRG mit knapp 630.000 Mitgliedern und 55.000 Rettungsschwimmern warnt eindringlich vor unbewachten Gewässern und risikoreichem Verhalten, insbesondere bei jungen Männern. Eltern werden dazu aufgerufen, bei Kindern besonders aufmerksam zu sein, um Unfälle zu vermeiden.

